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Die richtige Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil, wenn es darum geht, maximale Ergebnisse im Training zu erzielen. Als Personal Trainer in Lübeck sehe ich seit 2020, wie eine gut abgestimmte Ernährung die Leistung meiner Klienten signifikant verbessern kann.

Die Wissenschaft der Makronährstoffe

Kohlenhydrate – Treibstoff für deine Bestleistungen

Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle für kurz- und hochintensive Aktivitäten, da der Körper sie schneller in nutzbare Energie umwandeln kann als Proteine oder Fette. Sie werden in Form von Glykogen in Muskeln und Leber gespeichert.

Optimale Quellen sind langsam verdauende Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, Haferflocken und stärkehaltiges Gemüse vor dem Training, sowie schnell verdauende Kohlenhydrate wie Obst nach dem Training zur Regeneration.

Proteine – Bausteine deiner Muskeln

Proteine bestehen aus Aminosäuren, die als Bausteine für das Wachstum und die Reparatur von Gewebe dienen. Nach dem Training entstehen in den Muskeln mikroskopische Risse, die durch Aminosäuren repariert und wiederaufgebaut werden – so wächst der Muskel.

Empfohlene Proteinquellen: tierische Proteine wie Hähnchen, Fisch und Eier sowie pflanzliche Proteine wie Linsen, Bohnen und Tofu. Mehr dazu im Artikel Ernährung für den Muskelaufbau.

Fette – Langanhaltende Energie

Fette liefern mehr als doppelt so viele Kalorien pro Gramm (9 kcal) wie Kohlenhydrate oder Proteine (je 4 kcal). Dies macht sie besonders wertvoll für langanhaltende, weniger intensive Aktivitäten.

Mikronährstoffe – Die unterschätzten Helfer

Vitamine

Mineralien

Timing deiner Ernährung

Ein gezieltes Timing deiner Mahlzeiten kann die Verfügbarkeit von Energie maximieren und Magen-Darm-Beschwerden während des Trainings vermeiden.

Häufige Ernährungs­fehler

Plane deine Mahlzeiten und Snacks im Voraus, um sicherzustellen, dass du ausreichend und regelmäßig isst. Weitere Tipps zum Thema Diät findest du im Artikel Erfolgreich abnehmen: Die besten Diät-Tipps.

Hydration: Was, wann und wie viel?

Schon 2 % Flüssigkeitsverlust senken die Trainingsleistung messbar — sowohl Kraft als auch Ausdauer. Trotzdem überschätzen viele ihren Wasserbedarf oder bemerken Dehydration zu spät.

Mahlzeiten-Timing: Pre-, Intra- und Post-Workout

Pre-Workout (90–120 Min. vor dem Training)

Komplexe Kohlenhydrate + moderate Proteinmenge, wenig Fett: z. B. Haferflocken mit Banane und Whey-Shake, oder Vollkornbrötchen mit Magerquark und Honig. Vermeide schwere oder fettreiche Mahlzeiten — die liegen im Magen.

Intra-Workout (während dem Training)

Bei Einheiten unter 60 Minuten reicht Wasser. Längere oder sehr intensive Sessions: 30–60 g Kohlenhydrate pro Stunde, z. B. Banane oder Sportgetränk. Krafttraining-Sessions normalerweise nicht nötig.

Post-Workout (innerhalb 2 Stunden)

20–40 g Protein + 40–80 g Kohlenhydrate. Klassiker: Hähnchen mit Reis, Lachs mit Süßkartoffel, oder pragmatisch ein Whey-Shake mit Banane. Das „anabole Fenster" ist nicht so eng wie früher gedacht — wichtig ist die Tagesgesamtmenge.

Häufige Fragen

Sollte ich nüchtern trainieren?

Nüchtern-Training kann bei niedrig-intensiven Cardio-Einheiten (Joggen, Spazieren) Vorteile für Fettstoffwechsel haben — die Kalorienbilanz bleibt aber das, was zählt. Bei intensivem Krafttraining oder HIIT verlierst du Leistung. Wer morgens trainiert: kleine Kohlenhydrat-Snack reicht (z. B. Banane).

Wie viel Kaffee ist OK vor dem Training?

3–6 mg Koffein pro kg Körpergewicht 30–45 Minuten vor dem Training verbessern Leistung messbar. Bei 75 kg sind das ~225–450 mg — entspricht 2–4 Tassen Kaffee. Mehr lohnt sich nicht und bringt Schlafprobleme. Vorsicht bei abendlichem Training.

Brauche ich ein Sportgetränk?

Bei Einheiten unter 60 Minuten: nein. Bei Ausdauereinheiten über 90 Minuten oder starkem Schwitzen: ja. Selbst gemischtes Sportgetränk: 500 ml Wasser, 30 g Maltodextrin oder Traubenzucker, eine Prise Salz, Spritzer Zitrone — kostet ein Bruchteil von Markenprodukten.

Wirken Pre-Workout-Booster wirklich?

Die meisten Effekte kommen vom Koffein — den kannst du auch separat (günstiger). Was zusätzlich wirkt: Citrullin-Malat (für Pump und Ausdauer), Beta-Alanin (Kribbeln aber Leistungsplus). Was viel verspricht aber wenig liefert: Pre-Workout-Mixe mit 20+ Inhaltsstoffen in unterdosierten Mengen.

Was tun bei Heißhunger nach dem Training?

Heißhunger nach dem Training ist normal — der Körper signalisiert Energiebedarf. Plane eine richtige Post-Workout-Mahlzeit ein, dann ist der Heißhunger weg. Wenn er bleibt: meist zu wenig Schlaf, zu wenig Protein im Tag oder zu starkes Kaloriendefizit.

Hinweis: Die hier genannten Ernährungsempfehlungen sind allgemeine Richtwerte und ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung. Bei Unverträglichkeiten oder Vorerkrankungen konsultiere bitte einen Arzt oder Ernährungsberater.

Ernährung optimieren mit Profi-Beratung?

Im Personal Training in Lübeck unterstütze ich dich dabei, deine Ernährungsstrategie gezielt auf deine Trainingsziele abzustimmen.

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